Mein Denken ist allerdings, dass man zwar den Menschen helfen sollte, die aus Kriegsgebieten stammen. Allerdings sollte man diese auf die Länder verteilen. Deutschland kann nicht für alle aufkommen. Und kann auch nicht alle unterstützen.
Etwa 5% der Flüchtlinge weltweit kommen in ein EU-Land. Von diesen 5% kommt nur ein relativ geringer Teil nach Deutschland. Da Deutschland ein sehr wirtschaftskräftiges Land ist, müßte zumindest unser finanzieller Anteil deutlich höher sein. Ob die Flüchtlinge dabei in Deutschland aufgenommen werden wäre ja erst mal unerheblich.
Der Bundeshaushalt für 2016 beträgt 316,9 Milliarden Euro. Die Versorgung der Flüchtlinge wird auf ca. 5 Milliarden Euro veranschlagt. Das Verteidigungministerium erhält über 34 Milliarden Euro (Bundeswehr). Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Bundeshaushalt/Bundeshaushalt_2016/2016_01_01_HH2016_download.pdf?__blob=publicationFile&v=4
2007 besaßen die reichsten 10% der Bundesbürger etwa 67% des Gesamtvermögens, mithin 4813 Milliarden Euro (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland ).
Ich finde es zum einen lächerlich, wenn behauptet wird, daß wir diesen Leuten nicht helfen können und andererseits eine unsagbare Frechheit, daß bei der vorhandenen Vermögensverteilung ein Großteil der Kosten gerne auf die restlichen 90% abgewälzt wird.
Zudem bin ich der Meinung, dass sich diese Leute anpassen müssen. Werden sie auffällig oder gar straftätig, sollten sie meiner Meinung nach abgeschoben werden. Und zwar sofort.
Zuerst einmal: Der relative Anteil an Straftätern unter Migranten ist geringer als der Anteil in der deutschstämmigen Bevölkerung. Ein Gutachten dazu: http://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Gutachten_Kriminalitaet_Migration_Walburg.pdf
Ein Straftäter ist ein verurteilter Verbrecher. Ein Tatverdächtiger gilt hier in Deutschland immer noch als unschuldig, solange seine Schuld nicht vor einem Gericht bewiesen wurde. Und das ist auch gut so. Außerdem ist meiner Meinung nach ein Asylbewerber, der gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hat völlig anders zu beurteilen, als ein Mensch, der ein Gewaltverbrechen begangen hat. Bei letzterem stimme ich Dir teilweise zu, den erstgenannten würde ich aufgrund seiner Tat nicht Ausweisen wollen. Das liegt aber auch daran, daß ich das Aufenthaltsgesetz für grundsätzlich falsch halte.
Gerade Verstoße gegen das Aufenthaltsgesetz sind jedoch deutlich häufiger als z.B. Gewaltverbrechen.
Außerdem sollte man bedenken, daß eine Abschiebung bei einem gerechtfertigten Grund für den Asylantrag meist einem Todesurteil gleich kommt. Da ich generell und prinzipiell gegen die Todesstrafe bin, halte ich das in dem Fall nicht für gerechtfertigt.
Ebenso sollten sie sich „unterordnen“. Und sich unserer Lebensweise hier anpassen.
Warum? Sind diese Menschen weniger wert? Ich denke, sie sollten sich natürlich an unsere Gesetze halten. Aber unterordnen würde ich das nicht nennen. Es sind meiner Meinung nach in erster Linie Menschen. Sie stehen also, was die Grundrechte angeht eher neben uns statt unter uns. Für alles weitere gibt es bereits die Unterscheidung zwischen Bürgern und anderen.
Die Sprache erlernen.
Das ist sicherlich in ihrem eigenen Interesse sinnvoll, vor allem wenn sie länger hier bleiben müssen oder wollen.
Arbeiten gehen.
Ich glaube, daß würden viele von ihnen gerne. Leider haben Asylsuchende erst mal keine Arbeitserlaubnis. Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie es aussieht, wenn der Asylantrag durchgekommen ist.
Ohnehin platzt mir hier die Hutschnur, wenn ich höre oder sehe, dass bereits überall Moscheen gebaut werden.
Warum? Sind wir denn ein christliches Land, in dem keine andere Religion erlaubt ist? Vom Gesetz her haben wir hierzulande Religionsfreiheit. Die meisten Leute, die sich das Christentum auf die Fahne schreiben erwecken bei mir den Eindruck, daß sie es mit den christlichen Werten nicht so haben. Z.B. Nächstenliebe. Ich glaube nicht, daß Jesus dabei einen Unterschied gemacht hat zwischen Juden und nicht Juden, was die Nächstenliebe angeht (erst recht nicht zwischen Christen und nicht Christen, denn davon gab's ja noch keine. Jesus war ja selber gläubiger Jude). Im Gegenteil, ich denke sein Botschaft war recht eindeutig, daß die Nächstenliebe für JEDEN Menschen gelten soll.
Nur, um nicht als ausländerfeindlich da zu stehen. Würde ich in die Türkei ziehen wollen, würde mir auch kein Mensch dort eine Kirche bauen. Nur, damit ich meinen Glauben leben kann ….
Stimmt, Du müßtest sie schon selber bauen. Und solange Du Dich dabei an alle Gesetze hältst, würde Dich daran vermutlich keiner hindern
Es geht ja nicht mal darum, hier Minarette zu bauen, damit fünf mal am Tag ein Muezzin zum Gebet rufen kann. Das wäre vermutlich wegen Ruhestörung hier in Deutschland nicht möglich. Wobei ich mich schon frage, warum hier die christlichen Kirchen Sonderrechte bekommen und auch mitten in der Nacht laut bimmeln dürfen
Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt nicht zu sehr angegriffen. Es ist ein Thema, auf das ich durchaus sensibel reagiere, da ich den Eindruck habe, daß dabei auf beiden Seiten gerne populistisch argumentiert wird.
